Zauberwelt der Suggestopädie

Jetzt ist es wieder soweit – und diesmal in besonderer Weise. Der Flyer für den Jubiläumskongress der DGSL im Frühjahr 2012 ist veröffentlicht.

Zwischen dem 20. und 22. April 2012 treffen sich Suggestopäden, Suggestopädinnen, Lehrer und Lehrerinnen, Trainer und Trainerinnen und alle Interessierten in Freising zum feierlichen Frühjahrskongress.

Wieder werden interessante Referenten ihre Themen vorstellen, so dass es die entsprechend wertvollen Impulse für die Besucher geben wird.
Aber auch das Feiern wird diesmal wahrlich nicht zu kurz kommen – es ist ja schließlich 25 Jahre her, dass es die DGSL gibt.

Ich selbst bin seit 2006 Mitglied und habe die Erfahrungen und Impulse von den Kongressen immer wieder wertvoll bei meinen verantworteten Trainingssituationen einsetzen können!

Ich möchte Sie lieber Leser / liebe Leserin ermuntern, über eine Teilnahme nachzudenken. Ich bin mir sicher, dass auch für Sie etwas dabei ist.

Ich habe den Flyer für den Jubiläumskongress hier zum Download bereitgelegt. Wenn Sie sich anmelden wollen, geht das direkt über die DGSL Seite.

Ich freue mich, wenn ich einige von Ihnen im April nächsten Jahres in Freising treffen werde.

Matthias C. J. Dannhorn

Das gedruckte Buch ist tot – lange lebe das gedruckte Buch?

Die diesjährige Frankfurter Buchmesse ist wieder ein Meilenstein im Literaturbereich und darüber hinaus!
Und gleichzeitig wird viel darüber spekuliert, ob das gedruckte Buch nun schon tot ist, oder noch nicht, oder überhaupt nie?

Vielleicht haben auch Sie schon mal ein Hörbuch genossen? Oder ein eBook auf dem Computer oder einem anderen Endgerät gelesen? Ich jedenfalls habe in der U-Bahn in München vor einige Wochen das erste Mal jemanden gesehen, der auf einem eBook-Reader “geblättert” hat.
Finden wir dies befremdlich? Ein Buch muss doch einen Einband haben. Und die Seiten zu spüren gehört unzertrennlich zum Lesevergnügen dazu!

Viel ist schon über die Zukunft des gedruckten Buches spekuliert worden.

Bereits vor mehr als einem Jahr hat der bekannte Autor Jürgen Neffe in der ZEIT ein Essay über die Zukunft des gedruckten Buches verfasst. Wir haben den Text wieder ausgegraben und betrachten ihn unter dem Licht der Entwicklungen auf dem Medienmarkt- seit dem und darüber hinaus.

Herr Neffe ist so nett, und hat uns die Veröffentlichung des damaligen Essaytextes genehmigt.
In diesem Tagen bringt Herr Neffe auch sein Projekt zum “undruckbaren” Buch auf den Markt. Wir werden diese Innovation mit Interesse verfolgen und weiter darüber berichten.
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Es war einmal

Von Jürgen Neffe

Die Ära des gedruckten Buches geht zu Ende. Kein
Grund zur Trauer Weiterlesen

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Internationale Schulabschlüsse in Deutschland

Bachelor, Master, Abitur, Europäische Qualifikationsrahmen für lebenslanges Lernen (EQR) (englisch: European Qualifications Framework, EQF) usw. usw….
Wer kennt sich noch aus und wo soll die Reise nun hingehen. Strukturen in der Bildung sind schon wünschenswert.

Jetzt kommt noch etwas dazu – die Möglichkeit, anstatt dem Abitur einen internationalen Schulabschluss in Deutschland zu erreichen. Bereits an die 50 Schulen in Deutschland bieten neben dem klassischen Abitur die Wahlmöglichkeit an, z. B. des “International Baccalaureate” zu erreichen. Etwas über 30 % davon sind “normale Gymnasien”.

Also noch eine Entscheidung, die Eltern mit Ihren Kindern treffen müssen. Die Bildungsjournalistin Alexandra Straush hat hierzu einen interessanten Bericht veröffentlicht, den ich Interessierten empfehlen möchte.

Vergessen Sie als Eltern bitte nicht, Ihren Kindern auch den entsprechenden Freiraum für ihre eigenen Entscheidungen zu gewähren. Sie sind ja die “Betroffenen” und wissen sicherlich selbst genau, was für sie wichtig und richtig ist! Frühzeitig vorgezeichnete Karrieren – unter Umständen noch dazu unbedingt international ausgerichtet – müssen nicht immer zur Entfaltung der Kinder beitragen.

Hier geht es zu den besagten Artikel.

Matthias C. J. Dannhorn

 

DIHK Bildungsbericht 2009/2010

Rechtzeitig zum ausgehenden Jahr ist der DIHK Bildungsbericht erschienen. Im Editorial des Bildungsberichts ist zu lesen: “Wachstum, Bildung, Zusammenhalt, so lautet die Überschrift des Koalitionsvertrages der Bundesregierung aus dem Herbst 2009. Das ist ein Bekenntnis zur Relevanz von Bildungspolitik für den Wirtschaftsstandort und für die Zukunft Deutschlands.” (Ende des Zitats).

Jeder mag so seinen eigenen Standpunkt zu diesem Statement habe und natürlich spezielle zu den daraus folgenden Handlungen der Bundesregierung. Für mich als Trainer und “Lehrenden” steht allerdings fest, dass ohne Aus- und Weiterbildung kein Fortschritt stattfinden kann.
So habe ich den diesjährigen Bildungsbericht nach Referaten und Artikeln durchforstet, die meiner Meinung nach besonders interessant sind. Weiterlesen

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Buchrezension: Zauberwelt der Suggestopädie von Zamyat M Klein

Liebe Leserin, lieber Leser.
wie sie sicherlich bei der regelmäßigen Sichtung dieser Internetseite bemerkt haben, bin ich selbst als Suggestopäde ausgebildet.
Wer mehr über die Suggestopädie erfahren will, hat sowohl in den elektronischen Medien, als auch in anderen Publikationen, genügend Möglichkeiten, unterschiedliche Standpunkte zur Suggestopädie zu finden. Ich selbst erlebe die konzentrierte Einstellung auf die Seminarsituation und auf die Seminarteilnehmer immer wieder als bereichernd.

Auch werde ich immer gefragt, welches Buch ich denn zur Suggestopädie empfehle? Weiterlesen

Zertifizierung Suggestopädie

Aktuelle Terminmeldung:
Aus organisatorischen Gründen, können die angebotenen Termine leider nicht aufrecht gehalten werden. Eine neue Terminfolge wird so bald als möglich hier veröffentlicht! Sicherlich wird dies erst im 2. Halbjahr 2012 sein. Wir werden Sie auf dem Laufenden halten.
Den vielen Interessenten sei Dank. Wir werden Sie weiter in unserer Interessentendatenbank behalten.
Auch haben wir uns für die noch nicht entschlossenen entschieden, die Information so unverändert in Netz stehen zu lassen. Die Inhalte werden sich ja nicht verändern und Sie können selbstverständlich mit den Trainern schon mal in Kontakt kommen.

Auf Bald und vielen Dank für Ihr Verständnis.

Matthias C. J. Dannhorn
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Sie sind Trainer / Trainerin, Lehrer / Lehrerin, wollen es werden, Sie arbeiten im lehrenden Bereich und sind auf der Suche nach einer entsprechenden Zertifizierung – dann ist dieser Hinweis über ein Angebot von zwei Trainerkollegen aus den USA das Richtige für Sie!

Zuerst meine Position – ich bin selbst als Suggestopäde seit 2006 zertifiziert, Mitglied in der DGSL und meine Zertifizierungsausbildung habe ich ebenfalls bei diesen Trainerkollegen absolviert. Gail Heidenhain und Roland Böttcher sind seit dem für mich die Ausbildungstrainer für die Suggestopädie. Deswegen auch dieser Artikel auf meiner Seite.
Beide haben ihren Lebensmittelpunkt in USA und trainieren dort erfolgreich unter anderem im interkulturellen Bereich. Sie bieten nicht so oft ihre Seminare in Deutschland an – also auch eine seltene Gelegenheit. Bitte beachten Sie hierzu auch den entsprechenden Link am Ende des Artikels.
Im weiteren Verlauf werde ich noch über meine Erfahrungen mit der Suggestopädie berichten. Also dran bleiben und weiter lesen.

Warum soll es sich für Sie lohnen, diesen Zertifizierungsaufwand auf sich zu nehmen? Hierzu einige Auszüge aus dem Flyer für diesen Zertifzierungszyklus -und das sind aus meiner Sicht gar keine so großen Geheimnisse. Jedenfalls sind sie während des Seminars zu erlernen. Weiterlesen

Bildungsmythen – Irrtümer über das Lernen -

Folge 3: “Kindern in der Grundschule müssen wir nichts mehr vorlesen!”

“Ja wenn die Kinder mal in der Schule sind und das ABC können, und selbst lesen können, ja dann brauch ich doch meinen Kindern nichts mehr vorlesen!” Schade – denn dieser wunderschöne Brauch, seinen Kindern etwas vor zu lesen, ist auch jetzt noch für die Entwicklung der Kinder wichtig!

Nicht nur auf der Ebenen der Lesekompetenz der Kinder selbst, sondern eben auch für die weitere Gehirnentwicklung. So haben Gehirnforscher festgestellt, dass sowohl durch das eigene Lesen, als auch durch das etwas vorgelesen zu bekommen, die ‘Verschaltungen’ in unserem Gehirn besonders positiv Verlaufen.

Jetzt liegt es nur noch an uns Eltern, das einmal angefangen nicht wieder aufzugeben und unseren Kindern weiter anzuregen, selbst zu lesen und uns auch mit ihnen hinzusetzten und vorzulesen.
Dabei sollten wir darauf achten, dass der Lesestoff dem Alter und der Lesefähigkeit entspricht. Leicht sind unsere Kinder überfordert und verlieren für viele Jahre das Interesse am Lesen. Sie verlieren in dieser Zeit auch den kognitiven Vorsprung, den das Lesen uns verschafft!
Es gibt entsprechende Bücher, in denen der Inhalt so aufbereitet ist – z. B. durch größere Buchstaben – dass unsere Kinder angeregt werden zu lesen.

Und was gibt es Schöneres, als stressfrei an einem kalten, verregneten Sonntag auf dem Sofa zu sitzen und mit unseren Kindern gemeinsam zu lesen. Hierbei können wir uns ja abwechseln – zuerst liest das Kind einen Abschnitt, dann komme ich und lese weiter bzw. vor.

Eine einfache Förderung, die auch noch dazu einen Lernmythos zerstört. Für jeden machbar (verräumen Sie einfach mal die Fernbedienung des Fernsehers), und eine Lernförderung für unsere Kinder, die sich später auszahlt.

Viel Spaß!

Matthias C. J. Dannhorn

Hier geht es zur Folge 2,
und hier zur Folge 1.

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Bildungsmythen – Irrtümer über das Lernen -

Folge 6: “SMS-Schreiben verhunzt die Sprache”

Das Thema dieser letzten Folge der Bildungsmythen beschäftigt mich auch als Vater. Ich selbst bin ja kein so großer SMS-Schreiber, aber die Kinder …. .
Nun, als verantwortungsvoller Vater und als jemand, der in seiner Erziehung den Bereich Medienhandhabung wie ich denke nicht ganz vergessen hat oder ignorierte, fällt es mir manchmal nicht leicht, zu sehen wie schnell auf dem Smartphone eine SMS formuliert wird und ich gleichzeitig nicht die Hoffnung auf eine sprachlich ausgewogene Entwicklung zu hoffen.

Verschlechtern nun SMS das Ausdrucksvermögen? Es sind ja meistens keine ordentliche Texte – eben Kurznachrichten. Und häufig finden sich auch die Abkürzungen in den SMS, die so mancher ohne das entsprechende Lexikon gar nicht mehr versteht.

Wie bei vielen Themen gibt es auch bei dieser Frage solche und solche Positionen. Kulturforscher und konservative Hüter der deutschen Sprache sind dieser Meinung. Keine negative Wirkung sollen SMS laut Wissenschaft haben.

Diese Fraktion bringt auch ihre empirischen Beweise ins Feld. So sollen Studien gezeigt haben, dass die Kinder und Jugendliche mit SMS Schreibfreude sogar den anderen etwas überlegen sein sollen. Beim Schreiben von SMS würde nämlich dazu beitragen, sich genau auf den Inhalt der zu verfassenden Botschaft zu konzentrieren und möglichst präzise zusammen zu fassen, was sie mitteilen wollen. Dies wiederum fördert nicht nur die Kreativität sondern auch den Sprachschatz.

Wie bei vielen Fragen kann man hier auch zusammenfassen, dass in Maßen geschriebenen SMS keine negativen Auswirkungen haben.

Matthias C. J. Dannhorn

Hier geht es zur Folge 5 (noch nicht veröffentlicht);
hier zur Folge 4 (ebenfalls noch nicht veröffentlicht);
und hier zur Folge 3;
und hier zur Folge 02 und Folge 01.

Balancieren zwischen Arbeit und Freizeit

Das Märchen vom Feierabend
Oder: Work-Life-Balance durch gezielte Schnittstellentaktiken erfolgreich managen
Von Ruth Stock-Homburg & Carmen Tragelehn

Durch die wachsenden Globalisierung, die steigende Wettbewerbsintensität und die rasanten technischen Entwicklung ändern sich die Anforderungen an Arbeitnehmer ständig. Neben höheren Erwartungen an die Flexibilität und die Mobilität gehören permanente Erreichbarkeit, hohe Lernbereitschaft und kontinuierliche Weiterqualifikationen zum Standardrepertoire der Anforderungen an Führungskräfte. Auch im persönlichen Bereich nehmen aufgrund gesellschaftlicher Entwicklungen wie Doppelverdiener-Haushalten und Alleinerziehenden die Herausforderungen kontinuierlich zu. Bei dem Versuch, diesen Anforderungen parallel gerecht zu werden, trifft der Einzelne früher oder später an seine Grenzen.Aktuelle Studien deuten darauf hin – die Erlangung einer funktionierenden Work-Life-Balance ist ein Langstreckenspiel, d. h. es braucht Zeit diese aufzubauen und erfordert ebenso zeitlichen Einsatz, diese langfristig zu erhalten. Aufgrund hoher potenzieller Kosten für den Ausfall von Führungskräften stellen Unternehmen und Wissenschaftler sich zunehmend die Frage, wie Führungskräfte unterstützt werden können, damit diese den Spagat zwischen persönlichen und beruflichen Herausforderungen besser managen können? Weiterlesen

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Bildungsmythen – Irrtümer über das Lernen -

Folge 5: “Hausaufgaben bringen nichts”

Schüler, die im Unterricht bereits realisiert haben, worum es geht, brauchen keine Hausaufgaben. Ihre Mitschüler dagegen, die nichts kapiert haben, bringt die einsame Beschäftigung mit dem Stoff auch nicht weiter,
So, oder so ähnlich sind die Argumente der Hausaufgabengegner, die man immer wieder lesen kann. Sie klingen ja zunächst auch ganz plausibel.

Komisch – es gibt ja auch seriöse Studien von Bildungsforschern die nachweisen, dass Schüler, die regelmäßig ihre Hausaufgaben erledigen, erfolgreicher sind all jene, die dies nicht tun.

Das Thema Üben hatte ich ja schon in der vorherigen Folge erläutert. Sollten die Ergebnisse der Bildungsforscher mit diese Systematik zusammen hängen?

Hausaufgaben bieten für alle Schüler und Schülerinnen jeglicher Leistungsstärke und auf jeder Fortschrittsstufe die Chance, das Gelernte zu vertiefen oder sogar zu automatisieren. Diejenigen, die im Unterricht nur Bahnhof verstanden haben, haben durch die Hausaufgaben eine weitere Chance, den Faden aufgreifen zu können.. Ohne den Anstoß der Hausaufgaben werden diese Gruppe längere Zeit vom Lernstoff abgeschnitten bleiben.

Bleibt noch zu bemerken, dass die Umfelder im häuslichen Bereich und auch bei betreuten Situationen so gestalten werden müssen, dass es nicht noch verzichtbare, negative Einflüsse gibt. Dann kann die Hausaufgabe ihren Zweck gut erfüllen.

Matthias C. J. Dannhorn

Hier geht es zur Folge 4 (noch nicht veröffentlicht);
und hier zur Folge 3;
und hier zur Folge 02 und Folge 01.