Das gedruckte Buch ist tot – lange lebe das gedruckte Buch?

Die diesjährige Frankfurter Buchmesse ist wieder ein Meilenstein im Literaturbereich und darüber hinaus!
Und gleichzeitig wird viel darüber spekuliert, ob das gedruckte Buch nun schon tot ist, oder noch nicht, oder überhaupt nie?

Vielleicht haben auch Sie schon mal ein Hörbuch genossen? Oder ein eBook auf dem Computer oder einem anderen Endgerät gelesen? Ich jedenfalls habe in der U-Bahn in München vor einige Wochen das erste Mal jemanden gesehen, der auf einem eBook-Reader “geblättert” hat.
Finden wir dies befremdlich? Ein Buch muss doch einen Einband haben. Und die Seiten zu spüren gehört unzertrennlich zum Lesevergnügen dazu!

Viel ist schon über die Zukunft des gedruckten Buches spekuliert worden.

Bereits vor mehr als einem Jahr hat der bekannte Autor Jürgen Neffe in der ZEIT ein Essay über die Zukunft des gedruckten Buches verfasst. Wir haben den Text wieder ausgegraben und betrachten ihn unter dem Licht der Entwicklungen auf dem Medienmarkt- seit dem und darüber hinaus.

Herr Neffe ist so nett, und hat uns die Veröffentlichung des damaligen Essaytextes genehmigt.
In diesem Tagen bringt Herr Neffe auch sein Projekt zum “undruckbaren” Buch auf den Markt. Wir werden diese Innovation mit Interesse verfolgen und weiter darüber berichten.
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Es war einmal

Von Jürgen Neffe

Die Ära des gedruckten Buches geht zu Ende. Kein
Grund zur Trauer Weiterlesen

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Internationale Schulabschlüsse in Deutschland

Bachelor, Master, Abitur, Europäische Qualifikationsrahmen für lebenslanges Lernen (EQR) (englisch: European Qualifications Framework, EQF) usw. usw….
Wer kennt sich noch aus und wo soll die Reise nun hingehen. Strukturen in der Bildung sind schon wünschenswert.

Jetzt kommt noch etwas dazu – die Möglichkeit, anstatt dem Abitur einen internationalen Schulabschluss in Deutschland zu erreichen. Bereits an die 50 Schulen in Deutschland bieten neben dem klassischen Abitur die Wahlmöglichkeit an, z. B. des “International Baccalaureate” zu erreichen. Etwas über 30 % davon sind “normale Gymnasien”.

Also noch eine Entscheidung, die Eltern mit Ihren Kindern treffen müssen. Die Bildungsjournalistin Alexandra Straush hat hierzu einen interessanten Bericht veröffentlicht, den ich Interessierten empfehlen möchte.

Vergessen Sie als Eltern bitte nicht, Ihren Kindern auch den entsprechenden Freiraum für ihre eigenen Entscheidungen zu gewähren. Sie sind ja die “Betroffenen” und wissen sicherlich selbst genau, was für sie wichtig und richtig ist! Frühzeitig vorgezeichnete Karrieren – unter Umständen noch dazu unbedingt international ausgerichtet – müssen nicht immer zur Entfaltung der Kinder beitragen.

Hier geht es zu den besagten Artikel.

Matthias C. J. Dannhorn

 

DIHK Bildungsbericht 2009/2010

Rechtzeitig zum ausgehenden Jahr ist der DIHK Bildungsbericht erschienen. Im Editorial des Bildungsberichts ist zu lesen: “Wachstum, Bildung, Zusammenhalt, so lautet die Überschrift des Koalitionsvertrages der Bundesregierung aus dem Herbst 2009. Das ist ein Bekenntnis zur Relevanz von Bildungspolitik für den Wirtschaftsstandort und für die Zukunft Deutschlands.” (Ende des Zitats).

Jeder mag so seinen eigenen Standpunkt zu diesem Statement habe und natürlich spezielle zu den daraus folgenden Handlungen der Bundesregierung. Für mich als Trainer und “Lehrenden” steht allerdings fest, dass ohne Aus- und Weiterbildung kein Fortschritt stattfinden kann.
So habe ich den diesjährigen Bildungsbericht nach Referaten und Artikeln durchforstet, die meiner Meinung nach besonders interessant sind. Weiterlesen

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Zertifizierung Suggestopädie

Aktuelle Terminmeldung:
Aus organisatorischen Gründen, können die angebotenen Termine leider nicht aufrecht gehalten werden. Eine neue Terminfolge wird so bald als möglich hier veröffentlicht! Sicherlich wird dies erst im 2. Halbjahr 2012 sein. Wir werden Sie auf dem Laufenden halten.
Den vielen Interessenten sei Dank. Wir werden Sie weiter in unserer Interessentendatenbank behalten.
Auch haben wir uns für die noch nicht entschlossenen entschieden, die Information so unverändert in Netz stehen zu lassen. Die Inhalte werden sich ja nicht verändern und Sie können selbstverständlich mit den Trainern schon mal in Kontakt kommen.

Auf Bald und vielen Dank für Ihr Verständnis.

Matthias C. J. Dannhorn
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Sie sind Trainer / Trainerin, Lehrer / Lehrerin, wollen es werden, Sie arbeiten im lehrenden Bereich und sind auf der Suche nach einer entsprechenden Zertifizierung – dann ist dieser Hinweis über ein Angebot von zwei Trainerkollegen aus den USA das Richtige für Sie!

Zuerst meine Position – ich bin selbst als Suggestopäde seit 2006 zertifiziert, Mitglied in der DGSL und meine Zertifizierungsausbildung habe ich ebenfalls bei diesen Trainerkollegen absolviert. Gail Heidenhain und Roland Böttcher sind seit dem für mich die Ausbildungstrainer für die Suggestopädie. Deswegen auch dieser Artikel auf meiner Seite.
Beide haben ihren Lebensmittelpunkt in USA und trainieren dort erfolgreich unter anderem im interkulturellen Bereich. Sie bieten nicht so oft ihre Seminare in Deutschland an – also auch eine seltene Gelegenheit. Bitte beachten Sie hierzu auch den entsprechenden Link am Ende des Artikels.
Im weiteren Verlauf werde ich noch über meine Erfahrungen mit der Suggestopädie berichten. Also dran bleiben und weiter lesen.

Warum soll es sich für Sie lohnen, diesen Zertifizierungsaufwand auf sich zu nehmen? Hierzu einige Auszüge aus dem Flyer für diesen Zertifzierungszyklus -und das sind aus meiner Sicht gar keine so großen Geheimnisse. Jedenfalls sind sie während des Seminars zu erlernen. Weiterlesen

Bildungsmythen – Irrtümer über das Lernen -

Folge 3: “Kindern in der Grundschule müssen wir nichts mehr vorlesen!”

“Ja wenn die Kinder mal in der Schule sind und das ABC können, und selbst lesen können, ja dann brauch ich doch meinen Kindern nichts mehr vorlesen!” Schade – denn dieser wunderschöne Brauch, seinen Kindern etwas vor zu lesen, ist auch jetzt noch für die Entwicklung der Kinder wichtig!

Nicht nur auf der Ebenen der Lesekompetenz der Kinder selbst, sondern eben auch für die weitere Gehirnentwicklung. So haben Gehirnforscher festgestellt, dass sowohl durch das eigene Lesen, als auch durch das etwas vorgelesen zu bekommen, die ‘Verschaltungen’ in unserem Gehirn besonders positiv Verlaufen.

Jetzt liegt es nur noch an uns Eltern, das einmal angefangen nicht wieder aufzugeben und unseren Kindern weiter anzuregen, selbst zu lesen und uns auch mit ihnen hinzusetzten und vorzulesen.
Dabei sollten wir darauf achten, dass der Lesestoff dem Alter und der Lesefähigkeit entspricht. Leicht sind unsere Kinder überfordert und verlieren für viele Jahre das Interesse am Lesen. Sie verlieren in dieser Zeit auch den kognitiven Vorsprung, den das Lesen uns verschafft!
Es gibt entsprechende Bücher, in denen der Inhalt so aufbereitet ist – z. B. durch größere Buchstaben – dass unsere Kinder angeregt werden zu lesen.

Und was gibt es Schöneres, als stressfrei an einem kalten, verregneten Sonntag auf dem Sofa zu sitzen und mit unseren Kindern gemeinsam zu lesen. Hierbei können wir uns ja abwechseln – zuerst liest das Kind einen Abschnitt, dann komme ich und lese weiter bzw. vor.

Eine einfache Förderung, die auch noch dazu einen Lernmythos zerstört. Für jeden machbar (verräumen Sie einfach mal die Fernbedienung des Fernsehers), und eine Lernförderung für unsere Kinder, die sich später auszahlt.

Viel Spaß!

Matthias C. J. Dannhorn

Hier geht es zur Folge 2,
und hier zur Folge 1.

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Bildungsmythen – Irrtümer über das Lernen -

Folge 5: “Hausaufgaben bringen nichts”

Schüler, die im Unterricht bereits realisiert haben, worum es geht, brauchen keine Hausaufgaben. Ihre Mitschüler dagegen, die nichts kapiert haben, bringt die einsame Beschäftigung mit dem Stoff auch nicht weiter,
So, oder so ähnlich sind die Argumente der Hausaufgabengegner, die man immer wieder lesen kann. Sie klingen ja zunächst auch ganz plausibel.

Komisch – es gibt ja auch seriöse Studien von Bildungsforschern die nachweisen, dass Schüler, die regelmäßig ihre Hausaufgaben erledigen, erfolgreicher sind all jene, die dies nicht tun.

Das Thema Üben hatte ich ja schon in der vorherigen Folge erläutert. Sollten die Ergebnisse der Bildungsforscher mit diese Systematik zusammen hängen?

Hausaufgaben bieten für alle Schüler und Schülerinnen jeglicher Leistungsstärke und auf jeder Fortschrittsstufe die Chance, das Gelernte zu vertiefen oder sogar zu automatisieren. Diejenigen, die im Unterricht nur Bahnhof verstanden haben, haben durch die Hausaufgaben eine weitere Chance, den Faden aufgreifen zu können.. Ohne den Anstoß der Hausaufgaben werden diese Gruppe längere Zeit vom Lernstoff abgeschnitten bleiben.

Bleibt noch zu bemerken, dass die Umfelder im häuslichen Bereich und auch bei betreuten Situationen so gestalten werden müssen, dass es nicht noch verzichtbare, negative Einflüsse gibt. Dann kann die Hausaufgabe ihren Zweck gut erfüllen.

Matthias C. J. Dannhorn

Hier geht es zur Folge 4 (noch nicht veröffentlicht);
und hier zur Folge 3;
und hier zur Folge 02 und Folge 01.

Der Schatz des Wissens – eine kleine Metapher

Der Traktor eines Bauern lief nicht mehr.
Alle Versuche des Bauern und seiner Freunde, das Fahrzeug zu reparieren, misslangen. Schließlich rang sich der Bauer durch, einen Fachmann herbei holen zu lassen.
Dieser schaute sich den Traktor an, betätigte den Anlasser, hob die Motorenhaube an und beobachtete alles ganz genau.
Schließlich nahm er einen Hammer. Weiterlesen

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Geht es auch etwas langsamer?

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Die Weihnachtstage stehen nun kurz bevor. Viele von uns sind im Vorweihnachtsstress! Manche müssen noch vor Jahresfrist Aufgaben erledigen und so kommt Hektik auf!

Dabei erinnern wir uns doch an die Werkzeuge aus dem Zeitmanagement? Warum helfen die uns dabei nicht und wie sollen wir gerade die Weihnachtstage dann schnell noch ruhig verbringen?

Diese und die alltägliche Getriebenheit ist der Inhalt des Beitrags von Oliver Groß, den wir mit freundlicher Genehmigung des Autors für Sie veröffentlichen.

Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit und lesen Sie, was Herr Groß für uns an Tipps, Sichtweisen und Anregungen hat.

Matthias C. J. Dannhorn
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Geht es auch etwas langsamer

Es ist schon ein wenig merkwürdig, aber seit es das Zeitmanagement gibt, hat keiner mehr Zeit – trotz oder wegen des Zeitmanagements? Es scheint auch, als ob wir mit der Zeit immer weniger mithalten können oder anders: Wie schnell darf das Leben noch werden – oder geht es sogar langsamer? Weiterlesen

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Aufklärung an US-Schulen über Facebook und Co.

Amerikanische Schulen nehmen die Aufklärung über soziale Netzwerke in den Lehrplan auf. Denn viele Schüler schaden sich im Web.

Ob Cybermobbing, Internet-Sicherheit oder digitaler Fußabdruck: Kaum ein Thema spaltet die Öffentlichkeit in den USA und Europa derzeit mehr als Fluch und Segen sozialer Netzwerke wie Facebook, Twitter und Co.

In den USA nehmen immer mehr Schulen die Aufklärung über soziale Netzwerke in den Lehrplan auf; an vielen Highschools soll ab dem kommenden Schuljahr die Teilnahme an den Internet-Beratungsstunden sogar zur Pflicht werden. Ziel ist es, die Schüler davor zu schützen, private Informationen allzu offenherzig preiszugeben – und damit zur leichten Beute für Sexualstraftäter zu werden, die Pforten für Cybermobbing zu öffnen oder ein Portfolio der Peinlichkeiten zu liefern, das die Schüler im späteren Leben heimsuchen könnte. Weiterlesen

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Bildungsmythen – Irrtümer über das Lernen -

Folge 4: “Stures Üben bringt nichts!”

Seit über 60 Jahren ist “auswendig Lernen” und “stupides Wiederholen” verpönt. Gerade als Suggestopäde steht ja das aus den Teilnehmern / Schülern heraus, selbständige Lernen im Vordergrund. Aber Achtung – eine einseitige Sichtweise ist auch hier nicht angezeigt. Schauen wir uns doch die Sachverhalte an, die uns die moderne Gehirnforschung und die Erfahrungsschätze vieler Pädagogen, Trainer und Lehrenden zu dieser Frage sagen.

Auf alle Fälle stehen sich die beiden “Lager” stures Üben und verstehendes Lernen nicht konträr gegenüber. Vielmehr ergänzen sie sich.

Natürlich muss der Schüler / die Schülerin erfasst haben (= verstanden, wobei die Vorsilbe ‘ver’ nicht unbedingt etwas positives ausdrückt; verfahren bedeutet, den falschen Weg zu nehmen, wie kann dass verstehen was positiv sein?) was die Rechenoperation Multiplikation bedeutet.

Ich erinnere mich bei diesem Sachverhalt an eine CBT Seminar mit Vera F. Birkenbihl. Dort erläuterte sie, dass wir zwar das Klavierspielen, die Noten und Zusammenhänge erkennen und begreifen, Virtuosität entsteht allerdings erst beim Üben.
Auch innerhalb der Arbeitsforschung begegnen wir solchen Erkenntnissen. So wissen wir, dass eine Dauerleitung nur durch entsprechend vorgelagerte Übungszeiten möglich ist. Wozu soll denn eine Einarbeitungszeit sonst dienen?

Wir müssen also Zeit und Energie aufwenden, um eine bestimmte Fertigkeit zu erreichen. Dabei gibt es von Individuum zu Individuum Unterscheide, was die “Lerngeschwindigkeit” anbetrifft. Manche dürfen halt ein wenig mehr Üben als andere.

Übung gibt auch Sicherheit wie z. B. bei Autofahren. Diese Sicherheit wiederum ermöglicht es uns, uns auch noch auf andere Dinge zu konzentrieren. Evtl. meinen manche, dass dies das berüchtigte “Multi-Tasking” ist.

Also, wenn Sie mal wieder was richtig gut können wollen, so bitte Üben, Üben, Üben…. .

Matthias C. J. Dannhorn

Hier geht es zur Folge 03;
und hier zur Folge 02;
und auch zur Folge 01.